AutoStore-Fulfillment
AutoStore ist ein automatisches Kleinteilelager. Die Ware liegt in Behältern, die dicht in einem Raster gestapelt sind. Roboter fahren auf dem Raster, holen den passenden Behälter und bringen ihn an eine Pick-Station. Eine eigene Anlage ist eine Investition, die ein einzelner Online-Shop selten auslastet. Bei Rekordzeit teilen sich Händler eine Anlage mit 15.000 Behältern, 34 Robotern und 10 Pick-Stationen.
Aufträge bis 13:00 Uhr verlassen das Lager am selben Tag, die Pickgenauigkeit liegt bei 99,8 % pro Position. Artikel, die nicht in einen Behälter passen, lagern konventionell am selben Standort und werden mit AutoStore-Artikeln zu einer Sendung zusammengeführt.
Die Anlage in Zahlen
Die Tabelle nennt die Eckdaten der Anlage. Die Tageskapazität ist die Gesamtkapazität des Standorts, nicht das Kontingent eines einzelnen Kunden.
| Standort | Neubrandenburg |
|---|---|
| Behälter | 15.000 |
| Roboter | 34 |
| Pick-Stationen | 10 |
| Fachteilung | bis zu 12 Fächer je Behälter |
| Tageskapazität | bis zu 7.500 Pakete am Tag (Gesamtkapazität des Standorts) |
| Cutoff Same-Day | Auftragseingang bis 13:00 Uhr |
| Inventur | rollierende Inventur im AutoStore, Lagerverwaltungssystem konventionell, ohne Stillstand |
| Pickgenauigkeit | 99,8 %, gemessen pro Position |
| Anbindung | Alle gängigen Shopsysteme und Marktplätze, über JTL-Wawi als Middleware |
Die Anlage im Betrieb

Ein Kleinteil belegt bei uns ein Fach, keinen Regalmeter
Ein Behälter wird je nach Artikelvolumen in bis zu 12 Fächer unterteilt. Ein kleiner Artikel mit wenig Umschlag belegt ein Fach, keinen Regalplatz und keinen Palettenplatz.
Breite Sortimente mit vielen Langsamdrehern rechnen sich dadurch. Die Lagerung wird pro Fach oder Palette abgerechnet, mehr dazu unter Preise. Welche Ihrer Artikel wie viele Fächer belegen, ermitteln wir vor dem Onboarding gemeinsam.
B2B-Aufträge vorziehen, ohne dass B2C wartet
Die Priorisierung lässt sich auf Ebene einzelner Pick-Stationen steuern. Für einen eiligen B2B-Auftrag reservieren wir eine der 10 Stationen zeitlich, die übrigen bedienen weiter den B2C-Fluss. Gesteuert wird das aus der JTL-Picklisten-Logik.
Für Sie heißt das: ein Bestand für Handel und Endkunden, und ein Großauftrag blockiert den Versand Ihrer Shop-Bestellungen nicht. Mehr dazu unter Leistungen.
Inventur läuft mit
Im AutoStore läuft eine rollierende Inventur. Das System stößt Inventuren an, wenn ein Behälter für einen Auftrag ohnehin an einer Pick-Station steht. Die Auswahl trifft die Anlage selbst, zufällig.
Für Artikel ist ein Mindestbestand hinterlegt, der Leerlauf vermeiden soll. Nähert sich der Bestand dieser Grenze, stößt das System eine Inventur an.
Im konventionellen Lager läuft die Inventur über die Inventurfunktion unseres Lagerverwaltungssystems. Die Intervalle legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, je nach Warenwert Ihrer Artikel.
Für die Inventur steht das Lager nie still. Die Inventur eines Kunden blockiert das Tagesgeschäft nicht, der Versand läuft weiter.
Was nicht in den AutoStore gehört
Artikel, die nicht in einen Behälter passen oder sich selten drehen, lagern konventionell am selben Standort. Eine Bestellung mit Artikeln aus beiden Bereichen wird zu einer Sendung mit einem Label zusammengeführt.
Welche Artikel wohin gehören, legen wir vor dem Onboarding gemeinsam fest. Was konventionell läuft, nennen wir konventionell. Wie die Lagerung im Detail aussieht, steht unter Leistungen.
Kapazität für bis zu 7.500 Pakete am Tag
Was für viele Händler der Ausnahmezustand ist, ist bei uns die Auslegung. 7.500 Pakete am Tag sind die Gesamtkapazität des Standorts, nicht das Kontingent eines Kunden.
Wir nehmen aktuell Neukunden auf. Kapazität für Ihr Wachstum ist eingeplant.
Häufige Fragen
Was ist AutoStore und warum ist es für Fulfillment relevant?
AutoStore ist ein automatisches Kleinteilelager. Die Ware liegt in Behältern, die dicht in einem Raster gestapelt sind. Roboter fahren auf dem Raster, holen den benötigten Behälter und bringen ihn an eine Pick-Station. Für Fulfillment heißt das: Niemand läuft zum Regal, die Ware kommt zur Station. Bei Rekordzeit arbeiten 34 Roboter mit 15.000 Behältern und 10 Pick-Stationen, die Pickgenauigkeit liegt bei 99,8 % pro Position.
Wie viele Artikel passen in 15.000 Behälter?
Das hängt vom Artikelvolumen ab. Ein Behälter wird je nach Artikelgröße in bis zu 12 Fächer unterteilt, jedes Fach nimmt einen Artikel auf. Große Artikel belegen einen ganzen Behälter, Kleinteile ein Fach. Eine pauschale Zahl nennen wir deshalb nicht. Welche Ihrer Artikel wie viele Fächer belegen, ermitteln wir vor dem Onboarding gemeinsam.
Wie wird ein eiliger B2B-Auftrag priorisiert?
Die Priorisierung läuft auf Ebene einzelner Pick-Stationen. Für einen eiligen B2B-Auftrag reservieren wir eine der 10 Stationen zeitlich, die übrigen bedienen weiter den B2C-Fluss. Gesteuert wird das aus der JTL-Picklisten-Logik. Ihre Shop-Bestellungen warten dadurch nicht auf den Großauftrag.
Wie genau ist der Bestand im System?
Der Bestand ist in Echtzeit einsehbar. Im AutoStore läuft eine rollierende Inventur: Das System stößt Inventuren an, wenn ein Behälter für einen Auftrag ohnehin an einer Pick-Station steht. Die Auswahl trifft die Anlage selbst, zufällig. Für Artikel ist ein Mindestbestand hinterlegt, der Leerlauf vermeiden soll. Nähert sich der Bestand dieser Grenze, stößt das System eine Inventur an. Im konventionellen Lager läuft die Inventur über die Inventurfunktion unseres Lagerverwaltungssystems. Die Intervalle legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, je nach Warenwert Ihrer Artikel. Für die Inventur steht das Lager nie still. Die Inventur eines Kunden blockiert das Tagesgeschäft nicht, der Versand läuft weiter.
Was passiert bei Peak-Volumen?
Der Standort ist auf bis zu 7.500 Pakete am Tag ausgelegt. Das ist die Gesamtkapazität des Standorts, nicht das Kontingent eines Kunden. Was für viele Händler der Ausnahmezustand ist, ist bei uns die Auslegung. Wir nehmen aktuell Neukunden auf. Kapazität für Ihr Wachstum ist eingeplant.
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